Art & Design
In Lothringens Gemeinde Metz dreht sich bald alles rund um zeitgenössische Kunst. Am 9. Mai eröffnet das Centre Pompidou-Metz, die “ländliche Version” des Pariser Kultbaus Centre Pompidou. Es ist als ein Ort der künstlerischen Begegnung geplant; ein Informations-, Ausstellungs- und Forschungszentrum für Zeitgenössische Kunst. Dazu kommt auch ein Restaurant, eine Cafeteria und ein Buchladen.
So wie schon 1977 das Centre Pompidou in Paris eine architektonische Sensation war, so verhält es sich heute mit dem Centre Pompidou-Metz. Es erinnert an einen chinesischen Strohhut (Dach), der auf einem weißen Würfel (Gebäude) sitzt. Das achteckige Dach besteht vollständig aus Holz und die Elemente sind ineinander geflochten. Die Spitze endet in 77 Meter Höhe und soll an das Eröffnungsjahr des Pariser Centre Pompidou erinnern.
Die Idee zum China-Strohhut am französischen Land hatten die internationalen Stararchitekten Shigeru Ban und Jean de Gastines. Ban hat bereits mit anderen Webdächern für Aufsehen gesorgt, unter anderem mit dem Papier-Theater in Amsterdam (2003) und dem Paperdom in Gifu Japan (1998).