Food & Drink
Der Mensch ist, was er isst. Sagt ein alter Spruch. Den wollen wir ein klein wenig verändern: Der Mensch ist, wo er isst. Zum Beispiel auf einer Sandbank auf der Privatinsel Vabbinfaru auf den Malediven.
Aber gehen wir die Sache langsam an: Findige Köche und Restaurantchefs dieser Welt haben erkannt, dass es nicht nur darauf ankommt, was auf dem Teller ist. Viel wichtiger ist, wo der Teller serviert wird. Hier zwei Orientierungshilfen: Beim Flotten Dreier auf dem österreichischen Wörthersee bringt ein Motorboot Gäste zu drei der besten Köchen rund um den See. Auf der Fahrt schlürft man Champagner, an Land werden jeweils zwei Gänge gegessen. Anderes Beispiel: Die Quinta da Romaneira in Douro-Tal in Portugal ist 400 Hektar groß. Jedes Frühstück, jedes Mittagessen und jedes Abendessen wird für jedes Zimmer an einem anderen Platz auf den 400 Hektar serviert. Das nennt man Denken in anderen Dimensionen.
Etwas absolut Außergewöhnliches ist das Essen auf einer einsamen Sandbank auf den Malediven. Die Banyan Tree-Hotelgruppe hat diesen Service auf den Malediven zur Perfektion gebracht. Das Hotel liegt auf der Privatinsel Vabbinfaru, gerade 20 Minuten von Male und dem Flughafen entfernt. Die Villen schauen entweder direkt zum Strand oder in den eigenen, abgeschlossenen Garten. Es klingt alles nach Kitschpostkarte: weiße Puderzuckerstrände, 48 eleganten Villen in Größen von 100 bis 200 Quadratmeter. Jede bietet ein Schlafzimmer mit offener Terrasse, einen kleinen Garten und ein privates Sundeck.
Nun ist es ja nicht so, dass es auf Vabbinfaru keine Restaurants geben würde: Die 4 Gourmetlokale und Bars bieten einen herrlichen Ausblick auf den Indischen Ozean. Auf Wunsch wird auch ein romantisches Dinner auf der Terrasse der Villa serviert. Aber das Dinner auf der Sandbank unter den Sternen lässt sich durch nichts ersetzen. Ein Boot bringt die Gäste auf eine einsame Sandbank mitten im Indischen Ozean. Auf der Sandbank wird die Candle-Light-Tafel aufgebaut. Was folgt, ist ein mehrgängiges Menü, Champagner im Glas und Romantik unter dem freien Sternenhimmel. Wie heißt es so schön: Man isst doch auch mit dem Auge.