Food & Drink
Man muss kein Thailänder sein, um ein Thai-Restaurant eröffnen zu können. Man muss aber schon gut thailändisch kochen können, wenn man als Nicht-Thailander in Thailand ein Thai-Restaurant eröffnet. Das beweist der Däne Henrik Yde-Andersen, der gerade erst im Siam Kempinski Hotel Bangkok das Restaurant Sra Bua by Kiin Kiin eröffnete. Ganz nebenbei: Sra Bua heißt Lotusblüte.
Wem der Name Kiin Kiin bekannt vorkommt, der war unter Umständen schon in Kopenhagen. Denn Yde-Andersen hat dort im Jahr 2006 gemeinsam mit dem thailändischen Unternehmer und Hobbykoch Lertchai Treetawatchaiwong ein ganz besonderes Thai-Restaurant, nämlich das Kiin Kiin, eröffnet. 2009, bei einer Promotion-Tour, traf Yde-Andersen auf das Eröffnungsteam des Siam Kempinski Hotel Bangkok, die zufällig seine Kreationen probierten und begeistert waren. Die Idee des Sra Bua by Kiin Kiin war geboren.
Das Konzept: Ein Abendessen besteht aus elf Gängen und 19 verschiedenen Geschmäcker. Im Raum duftet es nach Räucherstäbchen, die an thailändische Straßenmärkte, Strandspaziergänge und Szenen aus dem thailändischen Familienleben erinnern sollen. Curry, Soya und Babykarotten am Tisch sind kein Gruß aus der Küche, sondern einfach nur die Tischdekoration. Ziel ist es hier, alle Sinne anzusprechen.
Ein Tipp für die europäischen Bierfreunde: Die Brauerei Mikkeller hat eigens für das Restaurant ein Bier entwickelt, dass einen niedrigen Hopfengehalt hat und mit Zitronengras und Koriander verfeinert wurde.