Cheftable, Die Insider, Food & Drink
Wie sind Sie ursprünglich in Südafrika gelandet?
Ich habe als zwölfjähriger Junge den Film über Steve Biko gesehen – und ich wusste damals schon, Koch in Südafrika, das ist mein Ziel. Nach der Apartheid bin ich 1995 nach Südafrika gezogen und habe zuerst im Grand Roche in Paarl als Sous-Chef gearbeitet. Zwei Jahre später wurde ich von Buitenverwachting abgeworben, und bin seitdem dort sehr glücklich!
Wie würden Sie die südafrikanische Küche generell beschreiben?
Als „Rainbow Cuisine“. Südafrika hat im Gegensatz zu Österreich keine spezifische Essenskultur. Das ist aber gerade das, was den Reiz ausmacht – da es hier einen Schmelztiegel von afrikanischen, europäischen und malaysischen Kulturen gibt, sind Gäste viel offener, etwas Neues zu probieren.
Wie heißt denn Ihr privates Lieblingsrestaurant?
The Green House am Weingut Cellar’s-Hohenort in Constantia (93 Brommersvlei Road, Constantia)
Welches Hotel empfehlen Sie Freunden, die zu Besuch kommen?
Eindeutig das Mount Nelson, ein Klassiker (76 Orange Street).
Gibt es derzeit neue Koch-Trends in Südafrika?
„Local is Lekker“ – das gilt immer. Lokale Produkte aus Südafrika und dem afrikanischen Kontinent – überall, wo nur möglich.
Von wo genießen Sie den schönsten Ausblick auf Ihre neue Heimat?
Ja wo denn sonst, als vom Tafelberg!
Wo geht man als österreichischer Expat hin, wenn man Heimweh bekommt?
Da gehe ich wandern in die umliegenden Berge von Kapstadt.
