Art & Design, Die Insider
Der kolumbianische Architekt Juan Melo betreibt sein Büro in der Hauptstadt seines Landes: Bogotá. Ein Rundgang durch die Metropole in den Anden.
Welches Viertel der Stadt entwickelt sich derzeit am dynamischsten?
Es ist viel los in Bogotá. Ich glaube, die stärkste Entwicklung bewegt sich derzeit in Wohngebieten wie Chapinero, La Soledad und Teusaquillo.
Wo findet man das historische Bogotá, wenn man sich für Architektur interessiert?
La Candelaria ist ein Muss. Im Norden ist es sicher Usaquen. Beide Viertel sind ehemalige Kolonialstädte, in denen sich die traditionelle Architektur erhalten hat und die heute umgeben sind von Wohngebäuden und Restaurants.
Drei Dinge, die jeder Bogotá-Besucher gesehen haben muss?
Für mich sind das drei Gegenden: Der Unabhängigkeitspark, wo man die Umgebung entdecken sollte – das Centro Internacional (CIB), das Museum für Moderne Kunst, das Nationalmuseum, das Planetarium und die Stierkampfarena. Für ein gastronomisches Erlebnis geht es in die Zona G und wer die Natur mag, sollte in den Botanischen Garten nahe des Simon Bolivar-Parks schauen!
Was ist in Ihren Augen das interessanteste Hotel der Stadt?
Das Hotel de la Ópera im historischen Zentrum La Candelaria. Hier atmet man historische Luft und hat gleichzeitig einen der besten Blicke über die Stadt.
Was ist Ihr Lieblingsrestaurant?
Julia ist ein kleines und wunderschön designtes italienisches Restaurant in der G-Zone mit einer tollen Atmosphäre und guter Pizza.
Ein guter Platz zum Shoppen in Bogotá?
Die Antiquitätenstraße im Norden der Stadt, um Design und Kunst zu kaufen. Auch am Antiquitätenmarkt, nahe des Museums für Moderne Kunst, findet man am Sonntag diverse Raritäten.
Eine Sache, die man unbedingt in Bogotá machen muss?
Am Sonntag die Ciclovia (Radweg) an der Carrera 7 entlang joggen oder radeln. Das ist der beste Weg, um Bogotá zu entdecken.
Eine Sache, die man besser lassen sollte?
Das sind zwei: Sich niemals in Bogotá ängstigen und niemals eine typische Stadtrundfahrt kaufen.
