Die Insider, Fashion & Lifestyle
Sarah Vianney ist Model, Journalistin und reist als Producerin von Modeshootings um den Planeten. Abgesehen davon interviewt sie Stars für asiatische TV-Channels und lebt in London.
Angesagte Gegend in London?
In den letzten Jahren angeblich Dalston, zumindest für jene, die Shoreditch zu wenig scharfkantig finden. Ich persönlich würde nach Oval oder Kensal Rise ziehen. Zwei Gegenden, die nicht überteuert sind und viele nette Pubs und französische Konditoreien haben.
Ihr persönlicher Secret Place?
Ich liebe die Redchurch Bar nahe der Brick Lane im Osten der Stadt. Es ist etwas anrüchig und dunkel dort, aber die machen den besten Apfelstrudel-Martini und erlauben mir immer, ein Kebab mitzubringen, wenn ich hungrig bin. (107 Redchurch Street)
Das beste, das man in London an einem verregneten Tag machen kann?
Ins Sketch gehen. Ich liebe das Design, obwohl es ein bisschen überladen ist mit “trendy people“. (9 Conduit Street)
Und wenn die Sonne scheint?
Primrose Hill. Das ist ein wunderschöner kleiner Park, von dem aus man die ganze Stadt sehen kann. (Der Hügel liegt im Londoner Stadtteil Camdon)
Das beste Restaurant in London?
Für mich zweifellos Andrew Edmunds Restaurant in Soho. Ein kleines Lokal, leicht dunkel und ein ständig wechselndes, fantastisches Menü. (46 Lexington Street)
Wo kann man gut und günstig essen?
Bei Arancina. Einige Shops um Notting Hill herum – egal ob Pasta oder Pizza, alles ist erschwinglich und gut. Sie schaffen es auch, dass ich meine Karotten und Erdäpfel esse; eine ziemlich starke Leistung. (19 Pembridge Road)
Ein guter Ort, um in London Party zu machen?
Mir gefällts immer bei den Pool Partys im Shoreditch House. Viele wunderschöne halbnackte Männer und Ananaspizza – nicht fragen warum, aber bei mir funktioniert das. (Ebor Street)
In welche Bar gehen Sie am liebsten?
Die Frage ist hart! Mein Lieblingsdrink ist der Pornstar at Beach Blanket Babylon (45 Ledbury Road), aber ich denke Freud (198 Shaftesbury Avenue) ist immer noch der Favorit.
Wohin gehen Sie frühstücken?
In das 202 in der 202 Westbourne Grove, oder ein paar Meter weiter in’s Toms Diner (27 Cale Street) – hier gibt es die besten Eggs Benedict.
Welches Hotel können Sie uns empfehlen?
The Sanderson in Soho (50 Berners Street). Von außen sieht es wie ein Bürogebäude aus, aber innen ist es sehr gemütlich und hat unglaublich große Zimmer. Auch das Millers Residence in Notting Hill ist toll, aber derzeit geschlossen (111A Westbourne Grove).
Wo kaufen Sie Ihre Mode ein?
Bei All Saints (290 Westbourne Grove) und Selfridges (400 Oxford Street).
Die schönste Aussicht auf die Stadt?
Von dem Kaffeehaus bei Tate Modern. Es ist im obersten Geschoß und von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Themse und die Stadt. (Park Street, Bankside)
Ein Ort, an dem Sie alleine sein können?
Mitten in der Nacht beim Nacktbaden im Brunnen beim Hyde Park – aber nur unter der Woche.
Eine London-Empfehlung für uns?
V&A am letzten Freitag im Monat im Victoria and Albert Museum.
Egal welchen Geschmack du hast, es hat etwas, am Abend mit einem Drink in der Hand und Musik im Ohr durch das Museum zu gehen. (V&A South Kensington, Cromwell Road)
Der schönste Platz, um abzuschalten?
Ich bin vielleicht etwas merkwürdig, aber meinen Dreißiger habe ich bei Highgate Cemetery verbracht – ein schön überwucherter Platz, einfach “Victoria-ness“. Ich liebe alte Friedhöfe und der ist in der Nähe von Eisdielen. (Swains Lane)
Wie schaut Ihr perfekter Tag aus?
Start am Borough Market (239 Borough High Street). Lunch bei Wagamama (9-11 Jamestown Road). Mit einem Buch setze ich mich ins Fig & Olive in Islington (151 Upper Street). Abens geht es in die Stadtteile Angel oder Notting Hill.