Cheftable, Die Insider, Food & Drink
Tobie Puttock war einst Küchenchef in Jamie Oliver’s Fifteen in London. Wenn er nicht gerade mit seinem Snowboard den Hang hinunterfährt, steht er jetzt in seiner eigenen Küche im The Kitchen Cat in Melbourne.
Als Koch geben Sie uns sicher Recht, dass man auf Märkten den Geschmack einer Stadt findet. Auf welchem Markt finden wir den Geschmack von Melbourne?
Ich wohne in der Nähe des Prahran Marktes und der ist einfach brillant. Man findet hier etwa Damien Pike, den Pilz-Spezialisten, frische Meeresfrüchte bei Claringbold’s, Bio-Fleisch bei Hagen’s und dann kann man nebenan noch alle anderen Utensilien bekommen. (163 Commercial Road)
Wo waren Sie zuletzt essen?
Im Hellenic Republic (434 Lygon Street Brunswick) und im Merchant (495 Collins Street). Einen Tipp möchte ich auch für Sydney geben, nämlich das Porteno in Surrey Hills (358 Cleveland Street).
Welche anderen Restaurants muss man Ihrer Meinung nach kennen?
Melbourne hat eine Fülle an fantastischen Restaurants mit Gerichten aus aller Welt. Einige sind “Must-go“-Plätze: Movida serviert erstaunliche Tapas (1/500 Bourke Street), Pacos Tacos bietet superfrische mexikanische Küche (neben Movida) und Grossi Florentino ist der beste Italiener (80 Bourke Street).
Wo hatten Sie Ihren letzten Drink?
Ich gehe nicht sehr oft in Bars, aber zuletzt war ich in der Hotelbar des Grace Darling (114 Smith Street Collingwood). Die bieten auch eine gute Küche an.
Samstagabend: Wohin gehen Sie?
Normalerweise arbeite ich, aber wenn ich Zeit habe, dann gehe ich ins Windsor Castle Hotel (89 Albert Street). Die haben einen tollen Biergarten.
Was unternehmen Sie in Ihrer freien Zeit?
In meiner Freizeit gehe ich am Mount Buller Snowboarden. Sonst gehe ich Indoor-Klettern oder Skateboarden.
Welches Hotel empfehlen Sie Freunden?
Das Olsen ist großartig. (637-641 Chapel Street)
Ein Tipp von Ihnen?
Wenn Sie nach Melbourne kommen, dann sollten Sie sofort in Kontakt mit Einheimischen kommen! Diese kennen all die guten Plätze, die sich u.a. auf den Dächern und in den Kellergewölben verstecken.
