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Jean-Marc Jacot lebt und arbeitet seit vielen Jahren als Generaldirektor der Luxus-Uhrenmanufaktur Parmigiani in Paris.
Zeit spielt in Ihrer Familie eine große Rolle. Wo verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?
In Le Marais und St. Germain. Dort gibt es entspannte Leute in einer entspannten Umgebung und viele Kunstgalerien zum Schauen.
Die „Transforma“ von Parmigiani ist eine Uhr, die sich unterschiedlichen Situationen anpassen kann. Welcher Teil von Paris kann das Ihrer Meinung nach auch bzw. ist im Kommen?
La Bastille. Das ist ein Gebiet mit großem Zuzug, „bobo“ und traditionell zugleich. Ein neues Opernhaus gibt es dort auch. (Opéra Bastille, 120, Rue de Lyon)
Welcher Stadtteil ist bekannt für seine Aufgeschlossenheit?
Auf jeden Fall Le Marais. Hier sind die Menschen sehr offen, wohl auch deshalb, weil es eine beliebte Gegend für Homosexuelle ist.
Wo entspannen Sie, wenn Sie alleine sein wollen?
Im Palais de Tokyo: mit vielen Künstlern, guten Restaurants und einem Spaziergang (13, Avenue du Président Wilson).
Wir wollen Uhrenfetischisten treffen. Wo geht das am besten?
Die sind hauptsächlich in der Rue du Faubourg St Honoré und ihren zahlreichen Shops für Uhren zu finden.
Von welchem Ort hat man den besten Ausblick?
Vom Tour Montparnasse im 15. Pariser Arrondissement. Von da oben sieht man diesen „hässlichen Turm“ nämlich nicht.
Bitte verraten Sie uns, in welchem Restaurant Sie zum Dinner gehen!
Im Restaurant L’Ami Louis (32, Rue du Vertbois) mit traditioneller französischer Küche.
Sie haben Freunde zu Besuch. Welches Hotel empfehlen Sie Ihnen?
Das kleine, feine Hôtel Recamier. Auch hier bevorzuge ich ein Haus mit Tradition (3 bis, Place Saint Sulpice).
Paris ist Mode. Wo kaufen Sie Ihre Hemden?
Bei meinem Freund Gérard Sené in der Rue Danielle Casanova 35. Er versteht es, Traditionelles mit Persönlichem zu verbinden. Wenn ich bei ihm bin, nutze ich meist gleich die Gelegenheit, mich mit ihm auszutauschen.
Sie haben nur einen Tag in Paris. Was steht auf Ihrer Checkliste?
Frühstücken Sie im Café de Flore (172, Boulevard Saint-Germain), gehen Sie in eine Ausstellung und nehmen Sie Ihren Lunch im Hotel Costes (239, Rue Saint-Honoré). Am Nachmittag gehen Sie shoppen und dann belohnen Sie sich mit einem Abendessen im Maison Blanche (15, Avenue Montaigne).
