Die Insider, Fashion & Lifestyle
Sie ist die Frau, die hinter kleinbasel steht. 2001 gründete Tanja Klein das Label und entwirft zweimal im Jahr eine Kleider- und Taschenkollektion. Wo sie selbst in Basel einkauft und welche anderen Labels sie mag, hat sie uns im Insider-Interview verraten.
Sie sind für einen Tag unser Personal Shopper. Wohin führen Sie uns in Basel?
Zuerst besuchen wir Naona in der Spalenvorstadt 18, zwei junge Designerinnen mit Pariser Flair. Nächster Stop: Spalenberg: Wir besuchen das Label erfolg (Spalenberg 36). For Art mit einer Auswahl von Schweizer Designern wie Claudia Güdel (Spalenberg 50). Für Geschenke wird man bei Seven Sister (Spalenberg 38) oder bei Gelatine (Spalenberg 40) und im Hand Made fündig (Nadelberg 47). Bei Tarzan (Spalenberg 39), dem Basler Streetwearlabel vorbei, geht’s an den Rümelinsplatz, wo sich Set und Sekt befindet (Nr.5). St. Johanns-Vorstadt 38 mit handbedruckten Schals des Basler Labels Matrix. Für Einzelstücke ist die Feldbergstraße ideal: wie bei Marinsel (Nr 10), Magaz-1 (Nr 40) oder Riviera (Nr 43).
Wo kaufen Sie Ihre Mode ein?
Schuhe von Petra Dieler (bei kleinbasel, Schneidergasse 24), ein Strickkleid des Zürcher Labels Beige (Josefstraße 10, Zürich), eine Jacke von Claudia Güdel (Markgräflerstraße 34) oder ein Schal von Phine (bei kleinbasel).
Es besuchen Sie gute Freunde. In welchen Hotels bringen Sie sie unter?
Sicher würde ich das Hotel Krafft empfehlen, mitten in der Stadt, mit einer spannenden Küche und einem wunderbaren Blick auf den Rhein (Rheingasse 12).
Wohin gehen Sie am liebsten frühstücken?
Auf dem Andreasplatz 15 gibt es das kleine Restaurant Roter Engel – mit gutem Kaffee und einer sehr schönen Teeauswahl. Gleich nebenan verkauft Andreas Bio Bäcker feine Leckereien.
Verraten Sie uns Ihre Lieblingsrestaurants?
Auf dem ehemaligen Areal der Deutschen Bahn befindet sich das Restaurant K.MU:N, authentische und einfache thailändische Küche zu einem guten Preis (Erlenstraße 21). Oder das Chantaburi in der Feldbergstraße 57, ebenfalls ein Thai. Das Restaurant Stucki der Sterne-Köchin Tanja Grandits ist einen Besuch wert. Allerdings braucht man Zeit zum Genießen (Bruderholzallee 42). Das Konzept von Andreas Schürmans vom Bonvivant im Gundeldinger Quartier ist speziell und überzeugt (Zwingerstraße 10). Neu ist der Ackermannshof von Dominique und Astrid Lambelet (Theaterstraße 4). Ganz in der Nähe gibt es das altbewährte Donati, solide italienische Küche (St. Johanns-Vorstadt 48).
Wo gibt es aus Ihrer Sicht den besten Cocktail in Basel?
Im Baragraph, der kleinen, trendigen Bar am Kohlenberg 10. Wer Wein mag: Consum Bar in der Rheingasse 19. Biertrinker: Buvette bei der Kaserne unten am Rhein.
Basel by night? Wohin gehen Sie?
In der Kaserne gibt’s immer gute Konzerte (Klybeckstraße 1). Wer es kleiner mag, findet im Parterre ein passendes Programm (Klybeckstraße 1). Neu ist im Warteck das Sud, eine Bar auf einem alten Fabriksgelände mit Livesound (Burgweg 7). In der Rheingasse 8 liegt die 8bar, eine wilde Mischung von verschiedenen Szenen, und auf der Grossbasler Rheinseite das Cargo, immer schön im Sommer (St. Johanns-Rheinweg 46).
Was müssen wir in Basel als Kulturinteressierte gesehen haben?
Die Fondation Beyeler in Riehen mit den hochkarätigen Ausstellungen (Baselstraße 101, Riehen), das Museum für Gegenwartskunst (St. Alban-Rheinweg 60) und das Kunstmuseum (St. Alban-Graben 16) sowie die Kunsthalle Basel (Steinenberg 7). Für Architekturinteressierte gibt es das Architekturmuseum (Steinenberg 7).
Ihr Frisör des Vertrauens?
Hauptsache an der Petersgasse 32 in Basel.