Die Insider, Fashion & Lifestyle
Weibliche Gäste, die im Singita Reserve Lebombo in Südafrika absteigen, sollten nach James Suter fragen. Der junge Mann aus Kapstadt ist nicht nur ungeheuer charmant und sachkundig, sondern sieht dazu auch noch aus, als ob er gerade einem Abercrombie & Fitch-Werbeplakat entstiegen wäre. Ein richtiges Prachtexemplar des Homo Sapiens sozusagen. Hier seine Kapstadt-Tipps.
Der schönste Ort an einem sonnigen Tag?
Der Strand von Kalk Bay ist perfekt – das Wasser ist nicht zu kalt, und in den Salzwasserpools ist man vor den Felsen geschützt. Danach empfiehlt es sich, im Hafen spazieren zu gehen und die berühmte Eiscreme von Kalk Bay zu probieren oder im Brass Bell Restaurant auf einen Drink zu gehen!
Wo geht in Kapstadt die Post ab?
Im Trinity, einem neuen Riesenclub mit fantastischer Musik. (15 Bennett Street)
Ein Tipp für Romantiker?
Kirstenbosch Gardens ist meiner Meinung nach der romantischste Platz in Kapstadt. Die Gärten sind wunderschön, man kann dort die Ruhe genießen und sich ein privates Plätzchen für ein Picknick à deux suchen. Kirstenbosch liefert den idealen Ausgleich zum Trubel in der Stadt.
Die schönste Aussicht …
Da gibt es in Kapstadt unendlich viele Möglichkeiten – vom Lion´s Head, Signal Hill oder natürlich dem Tafelberg hat man einen spektakulären Ausblick über die Stadt.
Das beste Restaurant der Stadt …
… ist für mich das Panchos (127 Lower Main Road, Observatory), ein sehr szeniges aber bodenständiges mexikanisches Restaurant, das vor allem junge Leute (oder Junggebliebene!) und Reisende anzieht. Man sollte am besten früh buchen, eine Gruppe Freunde mitnehmen und sich die Chilly Poppers und Frozen Margueritas schmecken lassen.
Und Kapstadts Frühstück-Hotspot?
Das Manna auf der Kloof Street. Man muss dort unbedingt das Kokosnussbrot probieren – hört sich exotisch an, schmeckt aber super mit Speck und Spiegelei!
Die beste Terrasse, um Freunde zu treffen?
Die Dachterrasse des Waiting Room Clubs (273 Long Street). Dort kann man sich in Ruhe mit Freunden unterhalten, Bier trinken und den Sternenhimmel bewundern.
Und wenn man allein sein will?
Das Rhodes Memorial – leicht zu erreichen, mit tollem Ausblick und der Ruhe und Stille, die man manchmal braucht, wenn man mit sich alleine sein will.
Wo schlägt das afrikanische Herz am höchsten?
Entlang der Long Street im Herzen Kapstadts, bis hin zum Green Market Square schlendern, afrikanischen Musikern zuhören und am Markt um afrikanische Ware feilschen. Um Südafrika ganz authentisch zu erleben, sollte man auch einen Ausflug der Westküste entlang zum Fischerörtchen Paternoster machen – der Lebensstil dort ist einzigartig.
Was man in Kapstadt nicht machen sollte …
Das Haus ohne Pullover oder Jacke verlassen. Auch wenn es momentan herrlich warm wirkt, die Temperatur kann sich schnell ändern, sobald man in eine andere Gegend oder in die Berge kommt.
Was empfiehlt sich als Tagesausflug außerhalb von Kapstadt?
Die Westküste entlangfahren und in Langebaan Mittagessen gehen. Aber ich bin da wohl nicht sehr objektiv, da ich die Westküste liebe!
Wo fängt die Nacht an, und wo hört sie auf?
Zuerst trifft man sich im Bombay Bicycle Club (158 Kloof Street, Gardens) auf einen Aperitif und einen kleinen Happen. Danach im Waiting Room auf der Long Street, Livemusik hören. Und dann gehts ab in den 31. Stock in die Hemisphere Bar, hoch über den Dächern von Kapstadt. (Absa Centre, 2 Riebeeck Street)
Was ist einzigartig in Kapstadt?
Die Natur. Kapstadt hat Berge, Strand und Meer, alles in einer einzigartigen Verpackung. Das findet man nicht oft, und die Möglichkeit, innerhalb eines Tages in einer Großstadt zu sein, im Meer zu schwimmen und danach noch in den Bergen zu wandern oder im Wald spazieren zu gehen, ist wirklich einzigartig. Es ist dieser Lebensstil, der so viele anzieht und Kapstadt so unwiderstehlich macht.