Die Insider, Fashion & Lifestyle
Im Kongo geboren, in Kärnten aufgewachsen, in München und Paris die Ausbildung zur Modedesignerin gemacht und schließlich in Paris, in der Modemetropole als Jungdesignerin angekommen. Génése Akomi weiß, wo man in Paris shoppen kann.
Als Designerin wissen Sie bestimmt, auf welchen Straßen die schönsten und besten Geschäfte liegen?
Ganz klar, auf der Avenue Montaigne und der Rue du Faubourg Saint-Honoré – hier sind alle Couture-Häuser zu finden. Mein Einkaufserlebnis beginnt rund um den Place des Victoires, wo man freche Mode findet. Dann weiter zur Rue Etienne Marcel, gefolgt vom Marais-Viertel. In der Rue des Francs-Bourgeois muss man in die witzigen Modeboutiquen von Paule Ka (Nr. 41) oder Issey Miyake (Nr. 47) hineingeschnuppert haben. Wer noch nicht müde von dem ganzen Rummel ist, sollte weiter in das wunderschöne Kaufhaus Galeries Lafayette (40 Boulevard Haussmann). Von dort aus ist es nicht weit zum nächsten Kaufhaus Printemps (64 Boulevard Haussmann).
Ihre Lieblingsdesigner in Paris?
Bei der Vielfalt an kreativen Designern, die hier in dieser Stadt tagtäglich aufblühen, ist das schwierig, dennoch liebe ich Paul and Joe (2 Avenue Montaigne), Alexis Marbille (40 Rue Sainte-Anne), Paule Ka (41 Rue des Francs-Bourgeois), Chloé (44 Avenue Montaigne) und Lanvin (15 Rue du Gaubourg Saint-Honoré).
Paris muss nicht immer teuer sein. Wo finden Schnäppchenjäger schöne Mode?
Ein absoluter Toptipp für Schnäppchenjäger sind die Prêt-à-Porter-Abverkäufe, wo Stücke der vergangenen Saison zu Spotpreisen erhältlich sind. Meist wird natürlich das Firmenetikett entfernt. Dafür ist die Rue d´Alésia ein heißer Tipp. Auch im Warenhaus Tati, im lebendigen Stadtviertel Barbés (18 Boulevard de Rochechouart), nahe dem Sacre-Coeur, kann man Schnäppchen ergattern.
Bleiben wir beim Einkaufen. Verraten Sie uns doch noch weitere persönliche Lieblingsplätze!
Paris hat viele kleine Wochenmärkte. Hier reicht das Angebot von Trödel- bis zu kostbaren Antiquitätenmärkten. Einer der weltgrößten Flohmärkte ist der Marché aux Puces de Saint-Quen (Metro Porte Clignancourt). Der Markt findet jeden Samstag, Sonntag und Montag von 9 bis 18 Uhr statt. Weiters gibt es in Paris den Les Puces de Montreuil, einer der begehrtesten Flohmärkte für Antiquitäten und Second-Hand-Produkte (Rue Lemière), den Porte de Vanves (bei gleichnamiger Metro Station) und den Obst- und Gemüsemarkt Marché Barbès auf dem Boulevard de la Chapelle im 18. Arrondissement, etc.
Ist Ihnen in Paris in der letzten Zeit etwas Brandneues aufgefallen?
Nuit Blanche ist eines der kommenden Topevents. Die ganze Nacht wird Musik gespielt und das sogar an teilweise ungewöhnlichen Plätzen (Am 1. Oktober 2011 in Museen, Kinos, Parkanlagen, etc.).
Ihr Juwel in Paris?
Die Passage du Grand Cerf. Diese frisch renovierte Passage befindet sich im 2. Arrondissement, den die Pariser Arrondissement de la Bourse nennen. Hier findet man allerlei aus den fünf Kontinenten: Stoffe, trendige Bekleidung, Antikschmuck, Designobjekte, inspirierende Kunstgegenstände und faszinierende Skulpturen aus Afrika, Indien, China, etc. Besonders auffällig sind die vielen außergewöhnlichen Designerboutiquen (145 Rue Saint-Denis).