Die Insider, Fashion & Lifestyle
Tanja Pflaum wollte schon immer Modedesignerin werden. Gelernt hat sie das Handwerk in Indien und danach in Wien. Seit 2004 ist die Wahlsalzburgerin aus Bayern mit ihrem Label Ploom gut im Geschäft. Ihre Mission: Das Dirndl immer wieder neu zu erfinden.
Was gibt es Neues in Salzburg?
Wenn ich mich hier zu Beginn gleich selber nennen darf: der kürzlich eröffnete Ploom Shop am Ursulinenplatz 5.
Das beste Restaurant der Stadt?
Hier sind sicherlich einige zu nennen, aber nachdem ich erst kürzlich im Ikarus Essen war, ist es mir noch in bester Erinnerung. Essen wird hier zelebriert! (Hangar-7, Wilhelm Spazier Strasse 7a)
Ihr Lieblingsrestaurant?
Das Triangel. Ein unkompliziertes, ehrliches Restaurant, in dem man sich richtig wohl fühlt. Im Sommer zur Festspielzeit trifft man hier auf viele Künstler der Salzburger Festspiele – nicht nur, weil es gegenüber der Festspielhäuser liegt. (Wiener-Philharmoniker-Gasse 7)
Gut und günstig essen kann man im…? … Afro Coffee. Es gibt interessante Teemischungen, spannende Cocktails (Chili Lili) und leckeres afrikanisches Essen. Die bunten Farben des sympathischen Afro Coffees machen auch noch gute Laune. (Bürgerspitalplatz 5)
Die schönsten Biergärten?
Ein Klassiker in Salzburg ist das Augustinerbräu. Man sitzt in einem wunderschönen Kastanien-Biergarten und schlürft aus Tonkrügen. Hier schlägt mein Münchner Herz natürlich höher. (Lindhofstrasse 7) Dann gibt es noch die “Weisse“, eine Institution in Salzburg. Hier sind fast ausschließlich Salzburger, die das selbstgebraute Bier trinken. Zu empfehlen ist ein “Flascherl” (Weissbier in der Bügelflasche). Peter und Gustl (die Wirtsleute) machen dem Namen Wirtshaus alle Ehre, denn es ist immer einer der beiden anwesend.
Die beste Bar?
Gerne gehe ich in die Havana in der Priesterhausgasse (Nr 14). Ich mag die Atmosphäre und den hohen Raum, und natürlich die Cocktails. Etwas besonderes ist die Skybar im Hangar 7, man “schwebt” sozusagen oben in der Kuppe des Hangars über den Flugzeugen, die man durch den Glasboden gut betrachten kann. (Wilhelm Spazier Strasse 7a)
Wohin gehen Sie, um abzuschalten und alleine zu sein?
Um alleine zu sein, eignet sich wunderbar ein Spaziergang auf dem Mönchsberg, hier ist man mitten in der Stadt, und doch völlig in der Natur. Hier weiden sogar Kühe – ich glaube das ist einzigartig in einer Stadt. Gut abschalten und entspannen kann man bei einem Sonnenbad am Ufer der Salzach, barfuss in der Wiese spazieren, oder einfach mal “alle viere” von sich strecken, und dem Fluss des Wassers folgen.
Wohin gehen Sie am liebsten frühstücken?
In die Patisserie-Konditorei Fingerlos, im schönen Andräviertel. (Franz Josef Strasse 9)
Der schönste Ausblick auf Salzburg?
Da wir mitten in der Stadt einige Berge haben, ist die Antwort schwierig. Einen schönen Blick bietet auf jeden Fall der Kapuzinerberg, der einfach von der Linzergasse zu erreichen ist.
Auf welcher Terrasse trifft man immer nette Menschen?
Auf der Steinterrasse (Giselakai 3-5) mit einem wunderschönen Blick über die Stadt, oder die Terrasse des m32 mit einem ebenso wunderschönen Blick über die Stadt – von der anderen Seite des Flusses (Mönchsberg 32)
Ihr Frisör des Vertrauens?
Mario Krankl – wer sonst? (Judengasse 11)
Wann sollte man nach Salzburg kommen?
Die raren Tage im Frühling, wenn die Magnolienbäume in voller Blüte stehen – ein bezaubernder Anblick!