Die Insider, Fashion & Lifestyle
Die Deutsche Barbara Lenhard kam ursprünglich für ein viermonatiges Sabbatical nach Kapstadt, um das Coffee Table Magazin “Opulent Living” auf den Markt zu bringen. Das war vor zwei Jahren – mittlerweile kann sie sich nicht mehr vorstellen, woanders zu leben.
Sie leben seit zwei Jahren in Kapstadt. Was hat Sie nach Südafrika gezogen?
Ich selber war zweimal als Urlauber im Land und fühlte mich vom ersten Tag an sehr wohl. Nachdem mein Herz beim Namen Südafrika höherschlug, haben mein Partner und ich im April 2009 ein Sabbatical für 4 Monate eingeplant und mit unserem beruflichen Projekt “Opulent Living” in Kapstadt begonnen.
Hat sich die Stadt Ihrer Meinung nach seit der Fußball-WM letztes Jahr sehr verändert?
Ich denke, dass Kapstadt und wohl alle größeren Städte Südafrikas “angehübscht” wurden und besonders hinsichtlich Infrastruktur profitiert haben. Kapstadt ist und bleibt eine Naturschönheit, wer hat so einen Berg und den Ozean so nah beieinander?
Welcher Stadtteil ist up-and-coming?
In Kapstadt definitiv Woodstock mit alten Industriehallen und Märkten. Ein irrsinniger Vibe, tolle Läden, trendy und kurios und so sind auch die Menschen, die sich dort niederlassen.
Relaxtes Networking – wo treffen sich Kreative in Kapstadt?
Auch in Woodstock, wobei es natürlich noch andere Plätze gibt. Mitten in der Stadt umgebaute alte Hallen, die voll mit Agenturen aus der Medienwelt und Offices in Lofts sind, so dass man (oder Frau) darin wohnen möchte.
Wo gibt es den besten Wein?
Das Land und besonders das Western Cape ist die ultimative Region, Weingüter abzufahren und überall Halt zu machen, um Wein zu probieren und sich von der absoluten Schönheit des Landes überwältigen zu lassen. Am besten jemanden mitnehmen, der keinen Wein mag … auch bei uns gibt es Polizeikontrollen!
Die beste Bar von der aus man sich Kapstadts berühmte Sonnenuntergänge ansehen kann?
Zwei Hotspots sind sicherlich das The Grand in Camps Bay (35 Victoria Road) und The Grand Beach Club nahe der Waterfront (Haul Road, off Beach Road, Granger Bay). Das Winchester Mansions ist auch mit seiner Terrasse ein schöner Treffpunkt und guter Spot (221 Beach Road Sea Point). Alternativ: Flasche Wein und etwas Salami und Käse mitnehmen und einfach barfuß an einem der Clifton Beaches sitzen und genießen – es gibt nicht viel Schöneres.
Welchen Strand empfehlen Sie, um zu sehen und gesehen zu werden?
Camps Bay und Clifton Beach 1 bis 4 – kleinere Strände, die durch Felsen voneinander getrennt sind.
Und ein Strand, an dem man so gut wie niemanden sieht?
Der Strand von Noordhoek, genannt Noordhoek Beach, auch wenn das “Niemanden-Sehen” schwierig wird, da es immer wieder Menschen gibt, die auch guten Geschmack haben.
