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Im Süden Chiles hört die Welt auf. So scheint es beim Besuch des Fünf-Stern-Luxushotels Tierra Patagonia beim Nationalpark Torres del Paine.
Die Sonne spiegelt sich im Lago Sarmiento. In der Ferne ragt das Paine-Massiv in den Himmel. Im Tierra Patagonia knistert der Kamin. Das Hotel schmiegt sich in die Landschaft Patagoniens am Nordosteingang des Nationalparks Torres del Paine, als wäre es schon immer da gewesen. Umgeben vom Nichts. Es solle einem Fossil gleichen, sagt Architektin Cazú Zegers, die das Haus aus dem Stall der Tierra Hotels (Tierra Atacama, Ski Portiollo – beide in Chile) gemeinsam mit Rodrigo Ferrer und Roberto Benavente entworfen und umgesetzt hat.
Seit Herbst 2011 eröffnet, ist der Luxusschuppen im chilenischen Nirgendwo noch bis 30. April bewohnbar. Dann geht es in die Winterpause. Die endet mit dem europäischen Herbst – ab 1. September empfängt das Tierra Patagonia wieder seine Gäste.