Hotel & Travel, Openings
Als Josef Naus im Jahr 1820 als erster Mann die Zugspitze bestieg, war das eine Sensation. Heute, 192 Jahre später, eröffnete auf Deutschlands höchstem Berg kürzlich das höchste Hotel des Landes.
Das Iglu-Dorf auf der Zugspitze besteht zu 100 Prozent aus natürlichem Schnee und Eis und liegt auf 2.560 Metern Seehöhe. Man kann daher ahnen, dass man hier schnell buchen muss: Aufgrund des Temperaturanstiegs im Frühling hat das Iglu-Dorf nur bis 9. April 2012 geöffnet. Bis dahin glitzern 56 Schlafplätze, die Wände und sogar die Bar in eisiger Pracht. Holzelemente und Felle peppen die sonst kahlen Iglus auf. Schnitzereien in den Schneewänden werden durch Lichtspiele in Szene gesetzt. In der Eisbär-Bar sind etwa Fischmotive eingraviert, die mit blauem Licht bestrahlt werden. Warum Fischmotive? Weil das diesjährige Motto des Iglu-Dorfs, das alljährlich aufgebaut wird, “2.962 Meter unter dem Meer“ ist.
Wenn einem kalt wird, rufen ein Outdoor- und Indoor-Iglu-Whirlpool zum Planschen. Im Restaurant-Iglu dreht sich alles um das Thema Fondue: Käse-Fondue, Bier-Fondue, Mexiko-Fondue, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Heuer können auch Skifahrer und Tagesgäste im Restaurant-Iglu einkehren – gegen Voranmeldung.