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Die Zeiten, wo man sich unter Urlaub in der Savanne dreckige Geländewagen, Staub und schießwütige Ranger vorgestellt hat, sind längst vorbei. Seit vielen Jahren hat sich eine luxuriöse Form von Safari etabliert. In diese Kerbe schlägt auch das Segera Retreat, Kenias neue Luxuslodge, dessen Eröffnung für 23. März 2013 angekündigt ist.
Eigentümer von Segera ist Jochen Zeitz, ehemaliger CEO von Puma. Seit Langem ein Kenner des afrikanischen Kontinents (Zeitz spricht sogar Swahili), kaufte er sich vor Jahren eine 20.000 Hektar große Ranch mit Blick auf den Mount Kenya. Ebendiese erweitert er nun um acht exklusive Gästechalets.
Sechs der acht neuen Unterkünfte sind Holzvillen auf erhöhten Plattformen mit Blick über das Laikipia Plateau. Die Outdoor-Schaukelbetten, die im Untergeschoß montiert sind, schaffen die perfekte Mittagsentspannung. Die Lodge selber verfügt über einen Botanischen Garten, einen Salzwasserpool und ein Spa. Für Kunstliebhaber stellt Jochen Zeitz überall auf der Ranch Werke seiner Zeitz Contemporary Art Collection aus, eine der größten afrikanischen Kunstsammlungen in Privatbesitz.
Eines ist Jochen Zeitz bei all dem Luxus wichtig: das Konzept der Nachhaltigkeit. Schon bei Puma führte er “PUMAVision” ein, eine Vier-Punkte-Strategie für ehrliches, faires, kreatives und positives Unternehmensdenken. Solche vier Punkte finden sich auch in Segera wieder. “The 4 Cs”: Conservation, Community, Culture, Commerce.
Was das konkret bedeutet, ist schnell erklärt. So werden die Villen beispielsweise mit Solarenergie versorgt, die Einheimischen in Kunstprojekte eingebunden. Ein Teil der Erträge fließt in die Förderung der kommunalen Entwicklung und in die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Die Balance zwischen sinnvoller Landnutzung und kultureller Verantwortung sei ihm wichtig, sagt er. Das dürfte ihm mit dem Projekt Segera gelingen.