Art & Design, Editors Choice, Openings
Preston Scott Cohen nimmt kantige, geometrische Figuren, mischt sie einmal gut durch und kreiert daraus einen Flügel für das Tel Aviv Museum of Arts für die Herta und Paul Amir-Sammlung. Verwirrend und gelungen.
Bevor man sich im neuen Museumsflügel des Tel Aviv Museum of Arts überhaupt der Kunst widmet, heißt es einmal, den verwirrend klaren Linien des Architekten zu folgen, der mit Drei- und Rechtecken spielt. Im Museum bei den Auf-, Ab- und Übergängen, außen bei den polierten Betonplatten. Hat man sich daran satt gesehen, folgt das Auge der Kunst – nationaler als auch internationaler, vom Gemälde bis zur Skulptur, zeitgenössisch allemal. Die Kunstbücherei ist mit 70.000 Büchern die größte des Landes und im Auditorium werden Konzerte und Filme gezeigt. Auch hier hat Cohen ein Zeichen gesetzt – und die Decke angeschrägt.
