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Die „großartigste und schönste Stadt der Welt“. So nannte Marco Polo die Stadt Hangzhou südwestlich von Shanghai. Ganz ähnlich hat das Aman-Gründer Adrian Zecha gesehen. Er hat Hangzhou zum neuen Standort seines neuen Hotels Amanfayun auserkoren. Am 1. Januar 2010 eröffnete das weltweit 24. und nach Peking zweite Hotel Zechas in China. Die Lage könnte idyllischer nicht sein: Das Amanfayun liegt etwas außerhalb der historischen Stadt Hangzhou, 200 Kilometer von Shanghai entfernt – in einem alten Teepflückerdorf, dessen rund hundert Jahre alten Häuser original erhalten blieben. Das heißt: Teeplantagen, sanften Hügeln und buddhistischen Klosteranlagen liegen in direkter Nachbarschaft zum Hotel. Nicht weit vom Resort entfernt: der West Lake in einer Parklandschaft voller Tempel, Pagoden und Lotusteiche.
Zechas Konzept ist einfach: „Think big, build small“. Edel, stilvoll, klein. So schlicht ist die Philosophie. Ein Gesamtkunstwerk aus Raum und Zeit, wie Zecha sagt. Und eine Art Verknappung, denn alle weltweit 24 Amanresorts kommen nur auf rund 800 „Units“. Im mit 40 Pavillons und 30 Villen größten Amanresort, dem Amanpuri in Thailan, bedeutet ausgebucht, dass rund 200 Gäste da sind, die von 900 Mitarbeitern umsorgt werden.
Zurück nach China: Es gilt Komfort trotz Historie. Fußbodenheizung, Hi-Fi und Klimaanlage bringen moderne Annehmlichkeit in die grün umwucherte Welt aus 47 Suiten und Villen. Ein traditionell asiatischer Spa und ein klassisches Teehaus sorgen für Zerstreuung.
Wer dennoch möchte, bekommt einen Fernseher ins Zimmer. Besser jedoch ist allemal ein Blick auf Teefelder, Bambus, Magnolien und Kampferbäume, Chinesische Kastanien und ein Ausflug zu den Pagoden von Hangzhou.