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Der Anflug auf Quito war bislang immer spektakulär – über die Dächer der Stadt zog das Flugzeug, landete knapp mitten im Zentrum, verlangte sofort nach einem Coca-Tee – das beruhigt nach dem nicht ungefährlichen Unterfagen auf 2.800 Metern Seehöhe ungemein. 52 Jahre lang operierte der Flughafen – irgendwann ist da halt der Platz knapp. So kommt es, dass an diesem 12. Oktober der neue internationale Flughafen eröffnet. 18 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, mit einer 4.100 Meter langen Landebahn – die längste der Welt – und zehnmal größer als der bisherige Airport.
Das heißt: Platz für fünf Millionen Passagiere statt bisher für dreieinhalb Millionen, 60 Fluglinien statt 35 – und ein langsameres Ankommen in diesem hoch gelegenen Land: Der Nuevo Aeropuerto Internacional de Quito wurde auf “nur” 2.400 Metern Seehöhe gebaut, in die Stadt braucht man rund eine Taxistunde. Ob der Anflug auf Quito auch am neuen Airport spektakulär bleibt? Das Geheimis lüftet sich am 12. Oktober. Sonst ist eines garantiert: In der UNESCO-geadelten Stadt bleibt einem sowieso die Luft weg…